Forum Erinnern Plattform für Erinnerungsarbeit in Bayern

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Themen & Ideen
Vor der Deportation: Verbot des Schulbesuchs, später begrüßt als „alte Bekannte“

Die Elisabeth-Block-Schule in Rosenheim erinnert jedes Jahr an das Schicksal ihrer Namensgeberin. 2025 geschah dies mit einer Theateraufführung des Jungen Theaters Rosenheim. „Ich werde, hoffe ich…“ lautet der Titel des Stücks, das Auszüge der Tagebücher von Anne Frank und Elisabeth Block präsentiert.
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Mai
21
Do.
Berchtesgaden, Dokumentation Obersalzberg: „Verbotene Beziehungen im Nationalsozialismus. Weibliche Homosexualität“
Mai 21 um 19:00
Obersalzberger Gespräch Die Historikerin Natascha Bobrowsky macht in ihrem Buch „Verbotene Beziehungen. Weibliche Homosexualität im nationalsozialistischen Österreich“ bisher kaum beachtete Verfolgungsgeschichten sichtbar. Die Autorin spricht über ihr Buch, ordnet im Gespräch mit Sarah Thome die Verfolgung der betroffenen Frauen im Nationalsozialismus historisch ein und reflektiert ihre Bedeutung für die Gegenwart. Erst seit 2005 werden in Österreich Menschen, die als homosexuell verfolgt wurden, offiziell als Opfer des Nationalsozialismus anerkannt. Die Lebensgeschichten von Frauen, die zwischen 1938 und 1945 aufgrund gleichgeschlechtlicher Handlungen, die in Österreich nach Paragraf 129 Ib StG angeklagt, verurteilt und inhaftiert wurden, sind kaum erforscht. Im Unterschied zu Deutschland stellte der Paragraf gleichgeschlechtliche Beziehungen sowohl zwischen Männern als auch zwischen Frauen unter Strafe. In ihrem Buch rekonstruiert die Autorin anhand von Gerichtsakten die Lebenszusammenhänge und Beziehungen der betroffenen Frauen. Sie fragt danach, wie diese sich kennenlernten, miteinander kommunizierten und ihre Beziehungen gestalteten – und macht damit Geschichten sichtbar, die lange ungehört geblieben sind. Anhand solcher Biografien diskutieren Natascha Bobrowsky (Universität Wien) und Sarah Thome (HOSI Salzburg – Interessensvertretung von LGBTIQA+-Personen) die zentralen Fragen des Buches: Welche Folgen hatten die Verurteilungen für die betroffenen Frauen? Wie gestaltete sich ihre Situation in Konzentrationslagern? Und wie lassen sich Dokumente, die aus der Täter*innenperspektive verfasst wurden, heute kritisch lesen? Zugleich wird ein Bogen in die Gegenwart geschlagen: Welche Bedeutung haben diese verdrängten Geschichten für heutige Debatten über Erinnerungskultur, Sichtbarkeit und die Rechte von LGBTQIA+-Personen? Die Veranstaltung wird durch Tanzperformances von Studierenden des Orff-Instituts der Universität Mozarteum Salzburg künstlerisch ergänzt. Veranstalter Dokumentation Obersalzberg in Kooperation mit der HOSI Salzburg – Interessensvertretung von LGBTIQA+-Personen.  Eintritt frei Anmeldung Um Anmeldung per E-Mail an  anmeldung@obersalzberg.de wird gebeten. Weitere Informationen www.obersalzberg.de
Flossenbürg, KZ-Gedenkstätte: „Einer von euch sein“. Figurentheater
Mai 21 um 19:00

Was muss ich für ein Mensch sein, damit ich wach bleibe und mich Widerstand traue? Muss ich von Menschen umgeben sein, die Widerstand leisten oder schaffe ich das auch alleine?

Die Puppenspielerinnen Susi Claus und Astrid Endruweit aus Berlin nähern sich mit dem Stück EINER VON EUCH SEIN der Lebensrealität junger Menschen in der Zeit des Nationalsozialismus. Dabei werden unterschiedliche Perspektiven, wie beispielsweise Freundschaften über die „rassischen Grenzen“ hinweg oder den Widerstand durch zivilen Ungehorsam eingenommen.

Veranstalter
KZ-Gedenkstätte Flossenbürg

Ort
Im ehem. Verwaltungsgebäude im Steinbruchgelände, Wurmsteinweg 7, Flossenbürg

Eintritt frei

Weitere Informationen
https://www.gedenkstaette-flossenbuerg.de/de/besuch/veranstaltungen/figurentheater

Mai
22
Fr.
Surberg, Kirchplatz: Stolpersteinverlegung
Mai 22 um 10:00

Am 22.5.2026 wird um 10 Uhr ein Stolperstein für Ernestine Reinhardt in 83362 Surberg, Kirchplatz, verlegt.

Ernestine Reinhardt wurde als Sinteza von den Nationalsozialisten rassistisch verfolgt. Sie lebte damals in Wiesen 3 in der Gemeinde Surberg. Als junge Frau musste sie in mehreren Konzentrationslagern unter lebensgefährlichen Umständen Zwangsarbeit verrichten. Ende 1944 wurde sie entlassen und lebte fortan in Oberbayern, wo sie eine Familie gründete. Sie starb am 5. April 2000 im Alter von 74 Jahren.

Veranstalter und weitere Informationen
Initiative Erinnerungskultur – Stolpersteine für Rosenheim
www.stolpersteine-rosenheim.de

Nürnberg, Rundgang: Das ehemalige Reichsparteitagsgelände. Geländebegehung
Mai 22 um 10:30

Das ehemalige Reichsparteitagsgelände umfasst die bedeutendsten Relikte nationalsozialistischer Architektur in Deutschland. Der Rundgang über das weitläufige Areal erklärt nicht nur die größenwahnsinnige Kulissenarchitektur und die Funktion der Reichsparteitage als gigantische Propagandaschau, sondern erläutert auch Nürnbergs Umgang mit dem nationalsozialistischen Erbe.

Treffpunkt
Vor dem Kassencontainer des Dokuzentrums, Bayernstr. 110, Nürnberg

Kosten
12 Euro

Veranstalter
Geschichte Für Alle e.V.

Anmeldung und weitere Informationen
www.geschichte-fuer-alle.de

Nürnberg, Rundgang: Das ehemalige Reichsparteitagsgelände. Geländebegehung
Mai 22 um 14:00

Das ehemalige Reichsparteitagsgelände umfasst die bedeutendsten Relikte nationalsozialistischer Architektur in Deutschland. Der Rundgang über das weitläufige Areal erklärt nicht nur die größenwahnsinnige Kulissenarchitektur und die Funktion der Reichsparteitage als gigantische Propagandaschau, sondern erläutert auch Nürnbergs Umgang mit dem nationalsozialistischen Erbe.

Treffpunkt
Vor dem Kassencontainer des Dokuzentrums, Bayernstr. 110, Nürnberg

Kosten
12 Euro

Veranstalter
Geschichte Für Alle e.V.

Anmeldung und weitere Informationen
www.geschichte-fuer-alle.de

Mai
23
Sa.
Nürnberg, Rundgang: Das ehemalige Reichsparteitagsgelände. Geländebegehung
Mai 23 um 10:30

Das ehemalige Reichsparteitagsgelände umfasst die bedeutendsten Relikte nationalsozialistischer Architektur in Deutschland. Der Rundgang über das weitläufige Areal erklärt nicht nur die größenwahnsinnige Kulissenarchitektur und die Funktion der Reichsparteitage als gigantische Propagandaschau, sondern erläutert auch Nürnbergs Umgang mit dem nationalsozialistischen Erbe.

Treffpunkt
Vor dem Kassencontainer des Dokuzentrums, Bayernstr. 110, Nürnberg

Kosten
12 Euro

Veranstalter
Geschichte Für Alle e.V.

Anmeldung und weitere Informationen
www.geschichte-fuer-alle.de

Nürnberg: Bus-Video-Tour über das ehemalige Reichsparteitagsgelände
Mai 23 um 11:00 – 12:00

Ganze elf Quadratkilometer umfasste das ehemalige Reichsparteitagsgelände – der Ort, an dem die Nationalsozialisten jährlich ein aufwändiges Propagandaspektakel veranstalteten. Die Rundfahrt über das weitläufige Areal erklärt die überwältigende Kulissenarchitektur, die Funktion der Reichsparteitage und den Umgang Nürnbergs mit dem nationalsozialistischen Erbe. Während der Bustour werden zahlreiche historische Filmaufnahmen vorgeführt, die aufzeigen, was an den einzelnen Orten stattgefunden hat und wie die Veranstaltungen systematisch inszeniert wurden.

Veranstalter
Geschichte Für Alle e.V. in Kooperation mit Schielein Reisen

Weitere Informationen
https://www.geschichte-fuer-alle.de/stadtrundgaenge/einzeltickets-nuernberg/#!/e/711f77970ebe73bd765ef574737087c8

Treffpunkt
Vor dem neuen Kassencontainer des Dokumentationszentrums Reichsparteitagsgelände

Dauer
1 Stunde

Kosten
14 Euro, ermäßigt 13 Euro

Nürnberg: Öffentliche Führung durch das Memorium Nürnberger Prozesse
Mai 23 um 11:00

Die öffentliche Führung durch das Memorium Nürnberger Prozesse stellt Nürnberg und das Justizgebäude als historischen Gerichtsort vor.

Wichtiger Hinweis
Die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Eine Anmeldung ist erforderlich unter Tel. (0911) 231 – 28 614 oder per E-Mail unter memorium@stadt.nuernberg.de.
Von Freitag bis Sonntag sind Anmeldungen nur per Telefon möglich.

Treffpunkt
Eingangsbereich des Memoriums Nürnberger Prozesse. Bitte finden Sie sich 10 – 15 Minuten vor der Veranstaltung am Treffpunkt ein.

Veranstalter und weitere Informationen
https://museen.nuernberg.de/memorium-nuernberger-prozesse

Flossenbürg, KZ-Gedenkstätte: Öffentlicher Rundgang. Das Konzentrationslager Flossenbürg
Mai 23 um 14:00 – 16:00

Angebot für Einzelpersonen. Gruppen ab einer Größe von acht Personen buchen bitte einen Rundgang über eine Buchungsanfrage.

Die KZ-Gedenkstätte Flossenbürg bietet am Wochenende regelmäßig öffentliche Rundgänge kostenfrei für interessierte Einzelbesucherinnen und Einzelbesucher an.

Im Juli und August finden die öffentlichen Rundgänge zusätzlich auch mittwochs statt.

Veranstalter
KZ-Gedenkstätte Flossenbürg

Teilnahme kostenfrei

Nürnberg, Rundgang: Das ehemalige Reichsparteitagsgelände. Geländebegehung
Mai 23 um 14:00

Das ehemalige Reichsparteitagsgelände umfasst die bedeutendsten Relikte nationalsozialistischer Architektur in Deutschland. Der Rundgang über das weitläufige Areal erklärt nicht nur die größenwahnsinnige Kulissenarchitektur und die Funktion der Reichsparteitage als gigantische Propagandaschau, sondern erläutert auch Nürnbergs Umgang mit dem nationalsozialistischen Erbe.

Treffpunkt
Vor dem Kassencontainer des Dokuzentrums, Bayernstr. 110, Nürnberg

Kosten
12 Euro

Veranstalter
Geschichte Für Alle e.V.

Anmeldung und weitere Informationen
www.geschichte-fuer-alle.de

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Das Forum Erinnern ist ein Serviceangebot für historisch-politische Bildungsarbeit zur Geschichte des Nationalsozialismus. Wir bieten Lehrkräften und anderen Bildungsinteressierten Orientierungshilfe in der bayerischen Erinnerungskultur. Unsere Website unterstützt Sie bei der Suche nach passenden Seminaren, Rundgängen, Ausstellungen und anderen buchbaren Bildungsangeboten. Darüber hinaus finden Sie hier öffentliche Veranstaltungen, Vorträge und Fortbildungen oder können sich von Projektideen an Schulen und anderen Bildungseinrichtungen für Ihr eigenes Projekt inspirieren lassen. Alle Angebote sind thematisch, methodisch und regional geordnet.

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