Mit Talya Feldman, Lena Gorelik, Pia Ihedioha und Céline Wendelgaß
Erinnerung ist nicht statisch. Sie verändert sich mit unserer Gesellschaft – und mit den Menschen, die sie mitgestalten. Wie erinnern wir an faschistische, antisemitische, rassistische, misogyne und koloniale Gewalt? Welche Geschichten finden Eingang in unser gesellschaftliches Gedächtnis – und welche Perspektiven fehlen noch?
Debatten über Erinnerungskultur zeigen, wie eng Erinnern mit Macht, Teilhabe und gesellschaftlichem Selbstverständnis verbunden ist. In einer pluralen Gesellschaft stellt sich deshalb immer wieder die Frage, wie unterschiedliche Erfahrungen und Perspektiven Teil einer gemeinsamen Erinnerungskultur werden können.
Auch die Formen des Erinnerns verändern sich. Literatur, Theater und bildende Kunst aber auch Graphic Novels, Serious Games oder Magazine sind kulturelle Wissensspeicher. Sie können Geschichte neu zugänglich machen, Erfahrungen sichtbar werden lassen und unser Gedächtnis in der Gegenwart aktualisieren.
Veranstalter
NS-Dokumentationszentrum München in Kooperation mit Ausarten – Perspektivwechsel durch Kunst Festival 2026
Ort
NS-Dokumentationszentrum München, Treffpunkt: Bibliothek
Anmeldung
Keine Anmeldung möglich. Begrenzte Platzanzahl (first come, first served).
Teilnahme kostenfrei
Weitere Informationen
https://www.nsdoku.de/