Forum Erinnern Plattform für Erinnerungsarbeit in Bayern

Plattform für Erinnerungsarbeit in Bayern

Themen & Ideen
Erinnerung als Teil der Schulkultur: Ein beachtenswertes Projekt der Rosenheimer Mädchenrealschule

Seit 25 Jahren ist es ein fester Teil der Schulkultur der Städtischen Realschule für Mädchen Rosenheim, an die ehemalige jüdische Schülerin Elisabeth Block, die 1942 deportiert und ermordet wurde, zu erinnern. Initiatorin ist die Religionspädagogin Monika Gilch.

Weiter zum Artikel

 

Weitere Bildungsangebote finden Sie hier

Okt.
17
Sa.
München, NS-Dokumentationszentrum: Lange Nacht der Münchner Museen
Okt. 17 um 18:00 – Okt. 18 um 1:00
Zwischen 18 h und 1 h lädt neben vielen weiteren Museen auch das NS-Dokumentationszentrum zum Besuch ein. Programm Kurzvorträge (10min) 19.10 Uhr: Rechtsterrorismus in München nach 1945 19.30 Uhr: Zwangsarbeit im Nationalsozialismus 19.50 Uhr: Die Rolle der Münchner Polizei in der Weimarer Republik 20.10 Uhr: Rechtsextremismus in der frühen BRD 20.30 Uhr: Das ehemalige Parteiviertel 20.50 Uhr: Die Neugründung der NSDAP 1925 21.30 Uhr: Täter und Opfer der NS-‚Gesundheitspolitik‘ in München 21.50 Uhr: NS-Zwangsarbeit bei BMW 22.10 Uhr: Die strafrechtliche Verfolgung queerer Personen im Nationalsozialismus und in der BRD 22.30 Uhr: Der Weg zur ‚Aktion Reinhardt‘ 22.50 Uhr: Widerstand im Nationalsozialismus 23.30 Uhr: Die Deportation der Münchner jüdischen Bevölkerung Kurzworkshop (20min) 21.10 und 23.10 Uhr: Sprache und Symbole der extremen Rechten Rundgänge (45min) 18.00, 19.00, 20.00, 21.00, 22.00, 23.00 Uhr: Rundgang durch die Ausstellung München und der Nationalsozialismus 19.30 und 21.30 Uhr: Rundgang durch die Ausstellung München und der Nationalsozialismus in Deutscher Gebärdensprache Ort NS-Dokumentationszentrum München, Treffpunkt: Foyer Weitere Informationen Das komplette Programm sowie Tickets für die Lange Nacht der Münchner Museen gibt es unter www.muenchner.de/museumsnacht
Okt.
18
So.
München, Stadtteilrundgang: Der Hitlerputsch und die Geiselnahme von Juden am 8./9. November 1923
Okt. 18 um 10:00 – 12:00

Beinahe wäre am 9. November 1923 die junge Weimarer Republik durch den Rechtsterroristen Adolf Hitler gestürzt worden. Mit einem Marsch durch München vom Bürgerbräukeller (heute Standort des Gasteig) zum bayerischen Kriegsministerium in der Schönfeldstraße wollten Hitler und seine Anhänger die Macht zunächst in Bayern an sich reißen. Doch der Versuch scheiterte schon am Odeonsplatz, als die bayerische Landespolizei die 2000 Putschisten aufhielt und bei Schusswechseln 15 Rechtsradikale, ein unbeteiligter Passant und vier Polizisten starben. Es ist wenig bekannt, dass während des Putsches auch Juden und politische Gegner als Geiseln genommen wurden. Während eines Stadtspaziergangs zu Stationen des Putschgeschehens wird die Geschichte auch von dieser kaum beachteten Seite aus beleuchtet.

Referent
Dr. Dirk Walter

Veranstalter
DGB Bildungswerk Bayern e. V., Region München

Treffpunkt
Am Hilton Munich City Hotel, Rosenheimer Str. 15, am Aufgang zur S-Bahn-Station „Rosenheimer Platz“

Kosten
9 Euro

Anmeldung
Anmeldung erforderlich unter
https://www.bildungswerk-bayern.de/muenchenprogramm
oder per E-Mail an anmeldung@bildungswerk-bayern.de. Kursnummer: A003*-26/2 (*Im Rahmen von Arbeit und Leben München)

Weitere Informationen
https://www.bildungswerk-bayern.de/muenchenprogramm

Nürnberg, Rundgang: Das ehemalige Reichsparteitagsgelände. Geländebegehung
Okt. 18 um 10:30

Das ehemalige Reichsparteitagsgelände umfasst die bedeutendsten Relikte nationalsozialistischer Architektur in Deutschland. Der Rundgang über das weitläufige Areal erklärt nicht nur die größenwahnsinnige Kulissenarchitektur und die Funktion der Reichsparteitage als gigantische Propagandaschau, sondern erläutert auch Nürnbergs Umgang mit dem nationalsozialistischen Erbe.

Treffpunkt
Vor dem Kassencontainer des Dokuzentrums, Bayernstr. 110, Nürnberg

Kosten
12 Euro

Veranstalter
Geschichte Für Alle e.V.

Anmeldung und weitere Informationen
www.geschichte-fuer-alle.de

München, NS-Dokumentationszentrum: München und der Nationalsozialismus. Rundgang
Okt. 18 um 11:00 – 12:30

Der Überblicksrundgang führt in die Ausstellung München und der Nationalsozialismus ein. Behandelt werden die Themen Ursprung und Aufstieg des Nationalsozialismus in München, die besondere Rolle der Stadt im Terrorsystem der Diktatur und den schwierigen Umgang mit dieser Vergangenheit seit 1945.

Der Rundgang beginnt am Ende des Ersten Weltkriegs in München. Ausgehend von der Novemberrevolution 1918 beschäftigt sich der Rundgang mit der Entstehungs- und Aufstiegsphase der NSDAP und widmet sich der Funktionsweisen des NS-Staats sowie den Lebensbedingungen in München während des Nationalsozialismus. Warum spielte gerade München eine so bedeutende Rolle? Welche Personengruppen wurden in der NS-Zeit ausgegrenzt und verfolgt? Wer war dafür verantwortlich und wie verhielt sich die Mehrheit der Gesellschaft? Wie radikalisierte sich die nationalsozialistische Verfolgungs- und Vernichtungspolitik im Zweiten Weltkrieg und was waren die Folgen des Krieges in München?

Schließlich nimmt der Rundgang die Auseinandersetzung mit dem Nationalsozialismus bis in die Gegenwart in den Blick und stellt die Frage ‚Was hat das mit mir zu tun?‘.

Ort und Veranstalter
NS-Dokumentationszentrum München, Treffpunkt: Foyer

Die Teilnehmer*innenzahl ist begrenzt.

Anmeldung
Plätze werden ab 15 Minuten vor Beginn vor Ort vergeben.

Teilnahme kostenfrei

Weitere Informationen
https://www.nsdoku.de/

Nürnberg: Bus-Video-Tour über das ehemalige Reichsparteitagsgelände
Okt. 18 um 11:00 – 12:00

Ganze elf Quadratkilometer umfasste das ehemalige Reichsparteitagsgelände – der Ort, an dem die Nationalsozialisten jährlich ein aufwändiges Propagandaspektakel veranstalteten. Die Rundfahrt über das weitläufige Areal erklärt die überwältigende Kulissenarchitektur, die Funktion der Reichsparteitage und den Umgang Nürnbergs mit dem nationalsozialistischen Erbe. Während der Bustour werden zahlreiche historische Filmaufnahmen vorgeführt, die aufzeigen, was an den einzelnen Orten stattgefunden hat und wie die Veranstaltungen systematisch inszeniert wurden.

Veranstalter
Geschichte Für Alle e.V. in Kooperation mit Schielein Reisen

Weitere Informationen
https://www.geschichte-fuer-alle.de/stadtrundgaenge/einzeltickets-nuernberg/#!/e/711f77970ebe73bd765ef574737087c8

Treffpunkt
Vor dem neuen Kassencontainer des Dokumentationszentrums Reichsparteitagsgelände

Dauer
1 Stunde

Kosten
14 Euro, ermäßigt 13 Euro

München, NS-Dokumentationszentrum: Munich and National Sozialism. Guided Tour
Okt. 18 um 13:00 – 14:30

The exhibition „Munich and National Socialism“ examines the topics of the origins and rise of National Socialism in Munich, the special role of the city in the terror system of the dictatorship and the difficult process of coming to terms with the past since 1945. The guiding themes of the permanent exhibition include “Why Munich?”, “Exclusion and Persecution” and “What has this got to do with me?”.

The guided tour provides an overview of the four main sections of the permanent exhibition. It starts with the end of World War I and the outbreak of the November Revolution in 1918 and explains the emergence and rise of the NSDAP. This is followed by a brief presentation on the functioning of the Nazi state and living conditions during the regime. Subsequently, the effects of World War II are described. Finally the guided tour examines the effects and consequences of National Socialism to the present day.

Venue
Munich Documentation Center

Duration
90 mins

Registration
Seats will be allocated from 15 minutes before the event begins

Further Information
https://www.nsdoku.de/

 

 

Dachau, KZ-Gedenkstätte: „Fußball im KZ Dachau“. Themenrundgang
Okt. 18 um 14:00 – 16:30

Schon 1933 wurden Aufnahmen von fußballspielenden Häftlingen im KZ Dachau für propagandistische Zwecke missbraucht. In den letzten drei Kriegsjahren versuchte die SS durch die Erlaubnis zum Fußballspielen die Arbeitsmotivation der Gefangenen zu erhöhen. Gleichzeitig waren die Gefangenen stets dem Lager-Terror ausgesetzt.

Im Rundgang werden Biografien bekannter Häftlinge aus dem Bereich Fußball vorgestellt.

Referent
Klaus Schulz, Diakon i.R. (ehem. Ev. Versöhnungskirche in der KZ-Gedenkstätte Dachau) und Initiator von „!NieWieder – Erinnerungstag im deutschen Fußball“

Anmeldung
Am Veranstaltungstag an der Infotheke des Besucherzentrums der KZ-Gedenkstätte Dachau bis spätestens 13:45 Uhr.

Treffpunkt
Besucherzentrum der KZ-Gedenkstätte Dachau

Teilnehmer/-innen
max. 30 Teilnehmende

Kosten
4 Euro / 2 Euro ermäßigt (mit Schwerbehindertenausweis) pro Person

Weitere Informationen
https://www.kz-gedenkstaette-dachau.de/veranstaltungen/fussball-im-kz-dachau-5/

Flossenbürg, KZ-Gedenkstätte: Öffentlicher Rundgang. Das Konzentrationslager Flossenbürg
Okt. 18 um 14:00 – 16:00
Angebot für Einzelpersonen. Gruppen ab einer Größe von acht Personen buchen bitte einen Rundgang über eine Buchungsanfrage.

Die KZ-Gedenkstätte Flossenbürg bietet am Wochenende regelmäßig öffentliche Rundgänge kostenfrei für interessierte Einzelbesucherinnen und Einzelbesucher an.

Im Juli und August finden die öffentlichen Rundgänge zusätzlich auch mittwochs statt.

Veranstalter
KZ-Gedenkstätte Flossenbürg

Teilnahme kostenfrei

München, NS-Dokumentationszentrum: München und der Nationalsozialismus. Rundgang
Okt. 18 um 14:00 – 15:30

Der Überblicksrundgang führt in die Ausstellung „München und der Nationalsozialismus“ ein. Behandelt werden die Themen Ursprung und Aufstieg des Nationalsozialismus in München, die besondere Rolle der Stadt im Terrorsystem der Diktatur und den schwierigen Umgang mit dieser Vergangenheit seit 1945.

Der Rundgang beginnt am Ende des Ersten Weltkriegs in München. Ausgehend von der Novemberrevolution 1918 beschäftigt sich der Rundgang mit der Entstehungs- und Aufstiegsphase der NSDAP und widmet sich der Funktionsweisen des NS-Staats sowie den Lebensbedingungen in München während des Nationalsozialismus. Warum spielte gerade München eine so bedeutende Rolle? Welche Personengruppen wurden in der NS-Zeit ausgegrenzt und verfolgt? Wer war dafür verantwortlich und wie verhielt sich die Mehrheit der Gesellschaft? Wie radikalisierte sich die nationalsozialistische Verfolgungs- und Vernichtungspolitik im Zweiten Weltkrieg und was waren die Folgen des Krieges in München?

Schließlich nimmt der Rundgang die Auseinandersetzung mit dem Nationalsozialismus bis in die Gegenwart in den Blick und stellt die Frage ‚Was hat das mit mir zu tun?‘.

Ort und Veranstalter
NS-Dokumentationszentrum München, Treffpunkt: Foyer

Die Teilnehmer*innenzahl ist begrenzt.

Anmeldung
Plätze werden ab 15 Minuten vor Beginn vor Ort vergeben.

Teilnahme kostenfrei

Weitere Informationen
https://www.nsdoku.de/

Nürnberg, Rundgang: Das ehemalige Reichsparteitagsgelände. Geländebegehung
Okt. 18 um 14:00

Das ehemalige Reichsparteitagsgelände umfasst die bedeutendsten Relikte nationalsozialistischer Architektur in Deutschland. Der Rundgang über das weitläufige Areal erklärt nicht nur die größenwahnsinnige Kulissenarchitektur und die Funktion der Reichsparteitage als gigantische Propagandaschau, sondern erläutert auch Nürnbergs Umgang mit dem nationalsozialistischen Erbe.

Treffpunkt
Vor dem Kassencontainer des Dokuzentrums, Bayernstr. 110, Nürnberg

Kosten
12 Euro

Veranstalter
Geschichte Für Alle e.V.

Anmeldung und weitere Informationen
www.geschichte-fuer-alle.de

Weitere Veranstaltungen finden Sie hier

Das Forum Erinnern ist ein Serviceangebot für historisch-politische Bildungsarbeit zur Geschichte des Nationalsozialismus. Wir bieten Lehrkräften und anderen Bildungsinteressierten Orientierungshilfe in der bayerischen Erinnerungskultur. Unsere Website unterstützt Sie bei der Suche nach passenden Seminaren, Rundgängen, Ausstellungen und anderen buchbaren Bildungsangeboten. Darüber hinaus finden Sie hier öffentliche Veranstaltungen, Vorträge und Fortbildungen oder können sich von Projektideen an Schulen und anderen Bildungseinrichtungen für Ihr eigenes Projekt inspirieren lassen. Alle Angebote sind thematisch, methodisch und regional geordnet.

Träger