Forum Erinnern Plattform für Erinnerungsarbeit in Bayern

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Themen & Ideen
Vor der Deportation: Verbot des Schulbesuchs, später begrüßt als „alte Bekannte“

Die Elisabeth-Block-Schule in Rosenheim erinnert jedes Jahr an das Schicksal ihrer Namensgeberin. 2025 geschah dies mit einer Theateraufführung des Jungen Theaters Rosenheim. „Ich werde, hoffe ich…“ lautet der Titel des Stücks, das Auszüge der Tagebücher von Anne Frank und Elisabeth Block präsentiert.
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Mai
7
Do.
Nürnberg, Rundgang: Das ehemalige Reichsparteitagsgelände. Geländebegehung
Mai 7 um 14:00
Das ehemalige Reichsparteitagsgelände umfasst die bedeutendsten Relikte nationalsozialistischer Architektur in Deutschland. Der Rundgang über das weitläufige Areal erklärt nicht nur die größenwahnsinnige Kulissenarchitektur und die Funktion der Reichsparteitage als gigantische Propagandaschau, sondern erläutert auch Nürnbergs Umgang mit dem nationalsozialistischen Erbe. Treffpunkt Vor dem Kassencontainer des Dokuzentrums, Bayernstr. 110, Nürnberg Kosten 12 Euro Veranstalter Geschichte Für Alle e.V. Anmeldung und weitere Informationen www.geschichte-fuer-alle.de
Mai
8
Fr.
Nürnberg, Rundgang: Das ehemalige Reichsparteitagsgelände. Geländebegehung
Mai 8 um 10:30

Das ehemalige Reichsparteitagsgelände umfasst die bedeutendsten Relikte nationalsozialistischer Architektur in Deutschland. Der Rundgang über das weitläufige Areal erklärt nicht nur die größenwahnsinnige Kulissenarchitektur und die Funktion der Reichsparteitage als gigantische Propagandaschau, sondern erläutert auch Nürnbergs Umgang mit dem nationalsozialistischen Erbe.

Treffpunkt
Vor dem Kassencontainer des Dokuzentrums, Bayernstr. 110, Nürnberg

Kosten
12 Euro

Veranstalter
Geschichte Für Alle e.V.

Anmeldung und weitere Informationen
www.geschichte-fuer-alle.de

Schweinfurt, Gedenkveranstaltung: Zur Erinnerung an die Opfer der Zwangsarbeit während des Zweiten Weltkriegs
Mai 8 um 11:00

Der 8. Mai 2026 ist der 81. Jahrestag der Befreiung Deutschlands vom Nationalsozialismus und des Endes des Zweiten Weltkriegs in Europa. Am Schweinfurter Gedenkort mit dem Kunstwerk von herman de vries und dem „Lagerweg“ standen die Baracken, in denen 14 000 Zwangsarbeiterinnen und Zwangsarbeitern aus dem von Deutschen besetzten Europa lebten. Sie wurden in unserer Stadt während der Zeit der Nazi-Diktatur zur Arbeit in den Rüstungsbetrieben gezwungen. Leonardo Calossi, ehemaliger Zwangsarbeiter aus Italien, sah den Gedenkort als Mahnung, dass sich die „verabscheuungswürdigen Taten gegen die Menschlichkeit niemals wiederholen.“

Der „Initiative gegen das Vergessen“ war es sehr wichtig, für dieses Geschehen einen würdigen Erinnerungsort zu schaffen. 2011 wurde er zusammen mit den sieben Informationstafeln der Öffentlichkeit übergeben.

Das Olympia-Morata-Gymnasium hat die Patenschaft für den Gedenkweg am Main übernommen. Schülerinnen und Schüler werden bei der musikalisch und poetisch umrahmten Gedenkfeier am 8. Mai ihren Gedanken zu den Geschehnissen der Vergangenheit Ausdruck verleihen.

Ort
Gedenkort „Drei Linden“ in den Oberndorfer Mainwiesen

Wegbeschreibung zum Veranstaltungsort
Für den Gedenkort gibt es keine genaue Adresse. Geben Sie z.B. auf Google Maps das Stichwort „Gedenkstätte für Zwangsarbeiter“ ein, so werden Sie zum Gedenkort geleitet. Vor Ort gibt es eine begrenzte Anzahl an Parkmöglichkeiten an der Ostseite der Kleingartenanlage. Der Weg zum Gedenkort ist ausgeschildert und fußläufig gut zu erreichen.

Veranstalter und weitere Informationen
Initiative gegen das Vergessen
www.initiative-gegen-das-vergessen.de
Olympia-Morata-Gymnasium
www.omg-sw.de

Nürnberg, Rundgang: Das ehemalige Reichsparteitagsgelände. Geländebegehung
Mai 8 um 14:00

Das ehemalige Reichsparteitagsgelände umfasst die bedeutendsten Relikte nationalsozialistischer Architektur in Deutschland. Der Rundgang über das weitläufige Areal erklärt nicht nur die größenwahnsinnige Kulissenarchitektur und die Funktion der Reichsparteitage als gigantische Propagandaschau, sondern erläutert auch Nürnbergs Umgang mit dem nationalsozialistischen Erbe.

Treffpunkt
Vor dem Kassencontainer des Dokuzentrums, Bayernstr. 110, Nürnberg

Kosten
12 Euro

Veranstalter
Geschichte Für Alle e.V.

Anmeldung und weitere Informationen
www.geschichte-fuer-alle.de

Erlangen, Stadtbibliothek: „Inszenierung, Schnappschuss, Dokumentation“. Buchvorstellung und Gespräch
Mai 8 um 19:00

Fotografien waren in den Konzentrationslagern ein zentrales Mittel interner und externer Kommunikation sowie Bestandteil von Organisations- und Verwaltungsabläufen. Aufnahmen entstanden aber nicht nur für SS-eigene Akten und Archive, SS-Männer fotografierten auch zu privaten Zwecken. Anhand von mehr als 300 bislang meist unveröffentlichten Fotos wird erstmals die Geschichte der Fotografie im Lagerkomplex Flossenbürg erzählt.

Die Beiträge des Bandes beleuchten Akteure und Bildwelten und ordnen die analysierten Fotos in ihre Entstehungskontexte und Überlieferungszusammenhänge ein. Dadurch ergeben sich vertiefte Einblicke in das Selbstverständnis der Flossenbürger Lager-SS und deren Blick auf „ihr Lager“, in Organisationsstrukturen, bauliche Entwicklungen, Täterbiografien, personelle Netzwerke, die Zusammenarbeit mit externen Behörden sowie Schnittstellen zwischen Lager und Ort.

Mitherausgeber Julius Scharnetzky wird im Gespräch mit Caroline Emig das Buch und einzelne Fotografien daraus im Detail vorstellen.

Veranstalter
Eine Kooperation der KZ-Gedenkstätte Flossenbürg mit der Stadtbibliothek Erlangen im Rahmen der Woche der Meinungsfreiheit.

Ort
Innenhof der Stadtbibliothek Erlangen, Marktpl. 1, 91054 Erlangen

Eintritt frei

Weitere Informationen
https://www.gedenkstaette-flossenbuerg.de/de/besuch/veranstaltungen/buchvorstellung-taeterband-erlangen

 

München, NS-Dokumentationszentrum: „Exodus“. Gespräch. Mit Atalya Laufer und Nora Sternfeld
Mai 8 um 19:00

Die Arbeit Exodus von Atalya Laufer, die aktuell in der Ausstellung „… damit das Geräusch des Krieges nachlässt, sein Gedröhn“ zu sehen ist, handelt von der Flucht ihres Vaters. Wie rund 4.500 weitere jüdische Holocaust-Überlebende war Laufers Vater 1947 im Alter von drei Jahren mit seinen Eltern an Bord des gleichnamigen Schiffes gegangen, um von Frankreich nach Palästina, damals britisches Mandatsgebiet, zu gelangen. Die Einreise wurde abgelehnt und das Schiff zur Rückreise nach Port-de-Bouc gedrängt. Viele landeten daraufhin wieder kurzfristig in einem deutschen Geflüchtetenlager.

Das Buch dokumentiert die künstlerische Reflexion Atalya Laufers, ihr Hineinversetzen in die Erinnerungen eines alternden Mannes an ein prägendes Erlebnis als Kind mittels Malerei. Sie installierte ihre Exodus-Serie, die u.a. aus langen Stoffbahnen besteht, an vier verschiedenen Orten jeweils sehr unterschiedlich auf eindrückliche Art. In einem 2025 erschienenem Künstler*innenbuch (permanent verlag) begleiten vier Texte die Arbeit, ebenso wie die transkribierten Erinnerungen des Vaters auf Deutsch und Englisch.

Veranstalter
NS-Dokumentationszentrum München

Ort
NS-Dokumentationszentrum München, Treffpunkt: Saal

Keine Anmeldung notwendig

Teilnahme kostenfrei

Weitere Informationen
https://www.nsdoku.de/

 

Mai
9
Sa.
Nürnberg, Rundgang: Das ehemalige Reichsparteitagsgelände. Geländebegehung
Mai 9 um 10:30

Das ehemalige Reichsparteitagsgelände umfasst die bedeutendsten Relikte nationalsozialistischer Architektur in Deutschland. Der Rundgang über das weitläufige Areal erklärt nicht nur die größenwahnsinnige Kulissenarchitektur und die Funktion der Reichsparteitage als gigantische Propagandaschau, sondern erläutert auch Nürnbergs Umgang mit dem nationalsozialistischen Erbe.

Treffpunkt
Vor dem Kassencontainer des Dokuzentrums, Bayernstr. 110, Nürnberg

Kosten
12 Euro

Veranstalter
Geschichte Für Alle e.V.

Anmeldung und weitere Informationen
www.geschichte-fuer-alle.de

München, Rundgang: Das ehemalige Zwangsarbeiter*innenlager Neuaubing
Mai 9 um 11:00

Anlässlich des Tags der Stadtebauförderung

Im Münchner Stadtteil Neuaubing sind noch 8 Baracken eines ehemaligen NS-Zwangsarbeiter*innenlagers erhalten. Während des Zweiten Weltkriegs waren hier bis 1.000 Zwangsarbeiter*innen aus unterschiedlichen Ländern untergebracht, die beim nahegelegenen Ausbesserungswerk der Reichsbahn eingesetzt waren. Es war eine von insgesamt 30.000 Massenunterkünften im Deutschen Reich. Mehr als 13 Millionen Menschen wurden vom NS-Regime aus ganz Europa verschleppt und ausgebeutet.

Nach 1945 haben vielfältige Nachnutzungen die Spuren der Vergangenheit teilweise überschrieben. Auch die Geschichte des Geländes in Neuaubing geriet in Vergessenheit. Heute werden die Baracken u.a. von Künstler*innen, Handwerker*innen und einem Kindergarten genutzt. In den nächsten Jahren wird das Areal denkmalgerecht saniert und zu einem Erinnerungsort weiterentwickelt. In zwei Baracken wird eine Dependance des NS-Dokumentationszentrums München eingerichtet. Die Baumaßnahmen werden aus mehreren Förderprogrammen mitfinanziert, u. a. durch das Bundesprogramm „Nationale Projekte des Städtebaus“ und das Bund-Länder-Städtebauförderungsprogramm „Sozialer Zusammenhalt“.

Der Rundgang über das Gelände zeigt die baulichen Spuren der Vergangenheit, erzählt die Geschichte des Ortes und der dort untergebrachten Zwangsarbeiter*innen und informiert über die Pläne zur Einrichtung eines Erinnerungsortes. Der Rundgang umfasst Teile des ehemaligen Lagers, das aktuell saniert wird, sowie ausgewählte Punkte in der Nachbarschaft.

Veranstalter
NS-Dokumentationszentrum München

Ort
Erinnerungsort Neuaubing, Treffpunkt: Ehrenbürgstraße 9, Zugang über Ehrenbürgstraße

Teilnahme kostenfrei

Geeignet für Erwachsene und Jugendliche ab 15 Jahren

Weitere Informationen
https://www.nsdoku.de/

Nürnberg: Bus-Video-Tour über das ehemalige Reichsparteitagsgelände
Mai 9 um 11:00 – 12:00

Ganze elf Quadratkilometer umfasste das ehemalige Reichsparteitagsgelände – der Ort, an dem die Nationalsozialisten jährlich ein aufwändiges Propagandaspektakel veranstalteten. Die Rundfahrt über das weitläufige Areal erklärt die überwältigende Kulissenarchitektur, die Funktion der Reichsparteitage und den Umgang Nürnbergs mit dem nationalsozialistischen Erbe. Während der Bustour werden zahlreiche historische Filmaufnahmen vorgeführt, die aufzeigen, was an den einzelnen Orten stattgefunden hat und wie die Veranstaltungen systematisch inszeniert wurden.

Veranstalter
Geschichte Für Alle e.V. in Kooperation mit Schielein Reisen

Weitere Informationen
https://www.geschichte-fuer-alle.de/stadtrundgaenge/einzeltickets-nuernberg/#!/e/711f77970ebe73bd765ef574737087c8

Treffpunkt
Vor dem neuen Kassencontainer des Dokumentationszentrums Reichsparteitagsgelände

Dauer
1 Stunde

Kosten
14 Euro, ermäßigt 13 Euro

Nürnberg: Öffentliche Führung durch das Memorium Nürnberger Prozesse
Mai 9 um 11:00

Die öffentliche Führung durch das Memorium Nürnberger Prozesse stellt Nürnberg und das Justizgebäude als historischen Gerichtsort vor.

Wichtiger Hinweis
Die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Eine Anmeldung ist erforderlich unter Tel. (0911) 231 – 28 614 oder per E-Mail unter memorium@stadt.nuernberg.de.
Von Freitag bis Sonntag sind Anmeldungen nur per Telefon möglich.

Treffpunkt
Eingangsbereich des Memoriums Nürnberger Prozesse. Bitte finden Sie sich 10 – 15 Minuten vor der Veranstaltung am Treffpunkt ein.

Veranstalter und weitere Informationen
https://museen.nuernberg.de/memorium-nuernberger-prozesse

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