Forum Erinnern Plattform für Erinnerungsarbeit in Bayern

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Themen & Ideen
Vor der Deportation: Verbot des Schulbesuchs, später begrüßt als „alte Bekannte“

Die Elisabeth-Block-Schule in Rosenheim erinnert jedes Jahr an das Schicksal ihrer Namensgeberin. 2025 geschah dies mit einer Theateraufführung des Jungen Theaters Rosenheim. „Ich werde, hoffe ich…“ lautet der Titel des Stücks, das Auszüge der Tagebücher von Anne Frank und Elisabeth Block präsentiert.
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Juni
21
So.
Nürnberg, Rundgang: Das ehemalige Reichsparteitagsgelände. Geländebegehung
Juni 21 um 10:30
Das ehemalige Reichsparteitagsgelände umfasst die bedeutendsten Relikte nationalsozialistischer Architektur in Deutschland. Der Rundgang über das weitläufige Areal erklärt nicht nur die größenwahnsinnige Kulissenarchitektur und die Funktion der Reichsparteitage als gigantische Propagandaschau, sondern erläutert auch Nürnbergs Umgang mit dem nationalsozialistischen Erbe. Treffpunkt Vor dem Kassencontainer des Dokuzentrums, Bayernstr. 110, Nürnberg Kosten 12 Euro Veranstalter Geschichte Für Alle e.V. Anmeldung und weitere Informationen www.geschichte-fuer-alle.de
München, Jüdisches Museum: Jüdische Isarvorstadt. Spaziergang mit Besichtigung der Synagoge Reichenbachstraße
Juni 21 um 11:00 – 12:30

Öffentlicher Rundgang

Im Hinterhof der Reichenbachstraße 27 befindet sich ein historisches Baudenkmal: die Synagoge Reichenbachstraße.

Während der Novemberpogrome 1938 verwüsteten Nationalsozialisten auch diese Synagoge. Im Mai 1947 weihten die Überlebenden der Schoa sie wieder ein und bis 2006 blieb sie die Hauptsynagoge der Israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern.

2013 ergriff Rachel Salamander die Initiative zur Sanierung der Synagoge und gründete gemeinsam mit Ron C. Jakubowicz den Verein Synagoge Reichenbachstraße. Seit 2021 wurde die Synagoge umfangreich saniert und in den baulichen Zustand von 1931 rückgebaut. Im September 2025 fand die Feier zur Wiederherstellung statt.

Im geführten Rundgang „Jüdische Isarvorstadt. Spaziergang mit Besichtigung der Synagoge Reichenbachstraße“ spazieren Sie gemeinsam mit den Guides vom Jüdischen Museum München durch die Isarvorstadt zur Synagoge Reichenbachstraße.

Anmeldung erforderlich über den Ticketshop, jede teilnehmende Person muss einzeln namentlich angemeldet werden. Bitte halten Sie Ihren Personalausweis bereit. Ihr Teilnahmeticket erhalten Sie vor Rundgangsbeginn an der Museumskasse.

Das Programm dauert ca. 90 Minuten und ist dank des Engagements des Vereins Synagoge Reichenbachstraße e.V. unter Vorsitz von Dr. Rachel Salamander kostenfrei.

Veranstalter
Jüdisches Museum München in Kooperation mit dem Verein Synagoge Reichenbachstraße e.V.

Treffpunkt
Foyer, Jüdisches Museum München. Das Angebot ist nicht barrierefrei. Wir gehen längere Strecken durch die Isarvorstadt. Der Rundgang endet wieder am Museum.

Kostenfrei

Anmeldung und weitere Informationen
https://jmm-shop.gomus.de/#/product/event/144?date_id=7096

München, NS-Dokumentationszentrum: München und der Nationalsozialismus. Rundgang
Juni 21 um 11:00 – 12:30

Der Überblicksrundgang führt in die Ausstellung München und der Nationalsozialismus ein. Behandelt werden die Themen Ursprung und Aufstieg des Nationalsozialismus in München, die besondere Rolle der Stadt im Terrorsystem der Diktatur und den schwierigen Umgang mit dieser Vergangenheit seit 1945.

Der Rundgang beginnt am Ende des Ersten Weltkriegs in München. Ausgehend von der Novemberrevolution 1918 beschäftigt sich der Rundgang mit der Entstehungs- und Aufstiegsphase der NSDAP und widmet sich der Funktionsweisen des NS-Staats sowie den Lebensbedingungen in München während des Nationalsozialismus. Warum spielte gerade München eine so bedeutende Rolle? Welche Personengruppen wurden in der NS-Zeit ausgegrenzt und verfolgt? Wer war dafür verantwortlich und wie verhielt sich die Mehrheit der Gesellschaft? Wie radikalisierte sich die nationalsozialistische Verfolgungs- und Vernichtungspolitik im Zweiten Weltkrieg und was waren die Folgen des Krieges in München?

Schließlich nimmt der Rundgang die Auseinandersetzung mit dem Nationalsozialismus bis in die Gegenwart in den Blick und stellt die Frage ‚Was hat das mit mir zu tun?‘.

Ort und Veranstalter
NS-Dokumentationszentrum München, Treffpunkt: Foyer

Die Teilnehmer*innenzahl ist begrenzt.

Anmeldung
Plätze werden ab 15 Minuten vor Beginn vor Ort vergeben.

Teilnahme kostenfrei

Weitere Informationen
https://www.nsdoku.de/

Nürnberg: Bus-Video-Tour über das ehemalige Reichsparteitagsgelände
Juni 21 um 11:00 – 12:00

Ganze elf Quadratkilometer umfasste das ehemalige Reichsparteitagsgelände – der Ort, an dem die Nationalsozialisten jährlich ein aufwändiges Propagandaspektakel veranstalteten. Die Rundfahrt über das weitläufige Areal erklärt die überwältigende Kulissenarchitektur, die Funktion der Reichsparteitage und den Umgang Nürnbergs mit dem nationalsozialistischen Erbe. Während der Bustour werden zahlreiche historische Filmaufnahmen vorgeführt, die aufzeigen, was an den einzelnen Orten stattgefunden hat und wie die Veranstaltungen systematisch inszeniert wurden.

Veranstalter
Geschichte Für Alle e.V. in Kooperation mit Schielein Reisen

Weitere Informationen
https://www.geschichte-fuer-alle.de/stadtrundgaenge/einzeltickets-nuernberg/#!/e/711f77970ebe73bd765ef574737087c8

Treffpunkt
Vor dem neuen Kassencontainer des Dokumentationszentrums Reichsparteitagsgelände

Dauer
1 Stunde

Kosten
14 Euro, ermäßigt 13 Euro

München, NS-Dokumentationszentrum: Munich and National Sozialism. Guided Tour
Juni 21 um 13:00 – 14:30

The exhibition „Munich and National Socialism“ examines the topics of the origins and rise of National Socialism in Munich, the special role of the city in the terror system of the dictatorship and the difficult process of coming to terms with the past since 1945. The guiding themes of the permanent exhibition include “Why Munich?”, “Exclusion and Persecution” and “What has this got to do with me?”.

The guided tour provides an overview of the four main sections of the permanent exhibition. It starts with the end of World War I and the outbreak of the November Revolution in 1918 and explains the emergence and rise of the NSDAP. This is followed by a brief presentation on the functioning of the Nazi state and living conditions during the regime. Subsequently, the effects of World War II are described. Finally the guided tour examines the effects and consequences of National Socialism to the present day.

Venue
Munich Documentation Center

Duration
90 mins

Registration
Seats will be allocated from 15 minutes before the event begins

Further Information
https://www.nsdoku.de/

 

 

Wolfratshausen, Erinnerungsort BADEHAUS: Sportgeschichte(n) entdecken. Führung mit dem Waldramer Zeitzeugen Reiner Berchtold
Juni 21 um 13:00

Der Erinnerungsort BADEHAUS lädt ein zu einem kostenfreien Rundgang durch die Sonderausstellung „Fußball, Boxen, Turnen – Sport in Föhrenwald und Waldram“.

Die Ausstellung zeigt die Bedeutung von Sport im jüdischen DP-Lager Föhrenwald (1945–1957) und in der späteren Heimatvertriebenensiedlung Waldram.

Im Mittelpunkt steht ein Gespräch zwischen Sybille Krafft und dem Waldramer Zeitzeugen Reiner Berchtold, das persönliche Einblicke in die lokale Sport- und Nachkriegsgeschichte eröffnet.

Veranstalter und Ort
Erinnerungsort BADEHAUS, Kolpingplatz 1, 82515 Wolfratshausen

Weitere Informationen und Anmeldung
https://erinnerungsort-badehaus.de/

 

Flossenbürg, KZ-Gedenkstätte: Öffentlicher Rundgang. Das Konzentrationslager Flossenbürg
Juni 21 um 14:00 – 16:00
Angebot für Einzelpersonen. Gruppen ab einer Größe von acht Personen buchen bitte einen Rundgang über eine Buchungsanfrage.

Die KZ-Gedenkstätte Flossenbürg bietet am Wochenende regelmäßig öffentliche Rundgänge kostenfrei für interessierte Einzelbesucherinnen und Einzelbesucher an.

Im Juli und August finden die öffentlichen Rundgänge zusätzlich auch mittwochs statt.

Veranstalter
KZ-Gedenkstätte Flossenbürg

Teilnahme kostenfrei

München, NS-Dokumentationszentrum: München und der Nationalsozialismus. Rundgang
Juni 21 um 14:00 – 15:30

Der Überblicksrundgang führt in die Ausstellung „München und der Nationalsozialismus“ ein. Behandelt werden die Themen Ursprung und Aufstieg des Nationalsozialismus in München, die besondere Rolle der Stadt im Terrorsystem der Diktatur und den schwierigen Umgang mit dieser Vergangenheit seit 1945.

Der Rundgang beginnt am Ende des Ersten Weltkriegs in München. Ausgehend von der Novemberrevolution 1918 beschäftigt sich der Rundgang mit der Entstehungs- und Aufstiegsphase der NSDAP und widmet sich der Funktionsweisen des NS-Staats sowie den Lebensbedingungen in München während des Nationalsozialismus. Warum spielte gerade München eine so bedeutende Rolle? Welche Personengruppen wurden in der NS-Zeit ausgegrenzt und verfolgt? Wer war dafür verantwortlich und wie verhielt sich die Mehrheit der Gesellschaft? Wie radikalisierte sich die nationalsozialistische Verfolgungs- und Vernichtungspolitik im Zweiten Weltkrieg und was waren die Folgen des Krieges in München?

Schließlich nimmt der Rundgang die Auseinandersetzung mit dem Nationalsozialismus bis in die Gegenwart in den Blick und stellt die Frage ‚Was hat das mit mir zu tun?‘.

Ort und Veranstalter
NS-Dokumentationszentrum München, Treffpunkt: Foyer

Die Teilnehmer*innenzahl ist begrenzt.

Anmeldung
Plätze werden ab 15 Minuten vor Beginn vor Ort vergeben.

Teilnahme kostenfrei

Weitere Informationen
https://www.nsdoku.de/

Nürnberg, Rundgang: Das ehemalige Reichsparteitagsgelände. Geländebegehung
Juni 21 um 14:00

Das ehemalige Reichsparteitagsgelände umfasst die bedeutendsten Relikte nationalsozialistischer Architektur in Deutschland. Der Rundgang über das weitläufige Areal erklärt nicht nur die größenwahnsinnige Kulissenarchitektur und die Funktion der Reichsparteitage als gigantische Propagandaschau, sondern erläutert auch Nürnbergs Umgang mit dem nationalsozialistischen Erbe.

Treffpunkt
Vor dem Kassencontainer des Dokuzentrums, Bayernstr. 110, Nürnberg

Kosten
12 Euro

Veranstalter
Geschichte Für Alle e.V.

Anmeldung und weitere Informationen
www.geschichte-fuer-alle.de

Nürnberg: Öffentliche Führung durch das Memorium Nürnberger Prozesse
Juni 21 um 14:00

Die öffentliche Führung durch das Memorium Nürnberger Prozesse stellt Nürnberg und das Justizgebäude als historischen Gerichtsort vor.

Wichtiger Hinweis
Die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Eine Anmeldung ist erforderlich unter Tel. (0911) 231 – 28 614 oder per E-Mail unter memorium@stadt.nuernberg.de.
Von Freitag bis Sonntag sind Anmeldungen nur per Telefon möglich.

Treffpunkt
Eingangsbereich des Memoriums Nürnberger Prozesse. Bitte finden Sie sich 10 – 15 Minuten vor der Veranstaltung am Treffpunkt ein.

Veranstalter und weitere Informationen
https://museen.nuernberg.de/memorium-nuernberger-prozesse

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